Als mein Mann
gestorben war, waren meine Kinder ein halbes Jahr
und 4 Jahre alt. Da ich selber nicht die schönste
Beziehung zu meinem Vater hatte, wünschte ich meinen
Kindern einen liebenden Vater. Durch den frühen Tod
war dieser Wunsch sehr zerstört und ich merkte
schnell, dass ich als Mutter, egal wie sehr ich mich
bemühte, diese Rolle nicht ausfüllen kann. Ich war
oft an der Grenze meiner Belastbarkeit und wusste
mir keinen Rat. Immer wieder klagte ich Gott an,
warum Er denn meinen Kindern den Vater genommen hat.
Neben dem Verlust meines engsten Vertrauten war die
Trauer um den Verlust des Vaters meiner Kinder sehr
groß.
Irgendwann war ich
wieder sehr am Boden, da schenkte mir Gott einen
klaren, sehr intensiven Traum.
Ich saß auf der
Plattform eines Hochhauses und stürzte ca. 10
Stockwerke in die Tiefe. Während ich so fiel, war
mir klar, ich werde sterben. Unten sah ich Jesus,
wie Er mit offenen Armen dastand. Ich fragte Ihn:
Warum nimmst Du meinen Kindern jetzt auch noch die
Mutter, wenn sie doch schon ihren Vater verloren
haben? Jesus sagte ganz ruhig zu mir: Ich kümmere
Mich um deine Kinder. Dann kam ein großer Friede
über mich und ich wusste, Er wird Sein Wort halten
und ich kann mich in Seine Arme fallen lassen. Am
Ende des Traumes überlebte ich diesen Sturz
unversehrt. Seitdem weiß ich ganz tief in meinem
Herzen, dass Gott allen Mangel im Leben meiner
Kinder ausgleichen wird und ich muss nichts tun, was
über mein Vermögen geht.
Auch wenn die
Erfahrung mit dem Tod wirklich schmerzvoll war, so
bin ich Gott doch sehr dankbar, dass Er uns immer
wieder liebevoll hindurch trägt.