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ERLEBT - Erfahrungen, Berichte, Persönliches

Kann ich vertrauen?

Antje Schwab (34), Bad Endorf

Als mein Mann gestorben war, waren meine Kinder ein halbes Jahr und 4 Jahre alt. Da ich selber nicht die schönste Beziehung zu meinem Vater hatte, wünschte ich meinen Kindern einen liebenden Vater. Durch den frühen Tod war dieser Wunsch sehr zerstört und ich merkte schnell, dass ich als Mutter, egal wie sehr ich mich bemühte, diese Rolle nicht ausfüllen kann. Ich war oft an der Grenze meiner Belastbarkeit und wusste mir keinen Rat. Immer wieder klagte ich Gott an, warum Er denn meinen Kindern den Vater genommen hat. Neben dem Verlust meines engsten Vertrauten war die Trauer um den Verlust des Vaters meiner Kinder sehr groß.

Irgendwann war ich wieder sehr am Boden, da schenkte mir Gott einen klaren, sehr intensiven Traum.

Ich saß auf der Plattform eines Hochhauses und stürzte ca. 10 Stockwerke in die Tiefe. Während ich so fiel, war mir klar, ich werde sterben. Unten sah ich Jesus, wie Er mit offenen Armen dastand. Ich fragte Ihn: Warum nimmst Du meinen Kindern jetzt auch noch die Mutter, wenn sie doch schon ihren Vater verloren haben? Jesus sagte ganz ruhig zu mir: Ich kümmere Mich um deine Kinder. Dann kam ein großer Friede über mich und ich wusste, Er wird Sein Wort halten und ich kann mich in Seine Arme fallen lassen. Am Ende des Traumes überlebte ich diesen Sturz unversehrt. Seitdem weiß ich ganz tief in meinem Herzen, dass Gott allen Mangel im Leben meiner Kinder ausgleichen wird und ich muss nichts tun, was über mein Vermögen geht.

Auch wenn die Erfahrung mit dem Tod wirklich schmerzvoll war, so bin ich Gott doch sehr dankbar, dass Er uns immer wieder liebevoll hindurch trägt.