Haben Sie Fragen?

Diese Seite soll eine weitere Möglichkeit bieten, sich auszutauschen und das, was uns bewegt zu kommunizieren. Hier wollen wir der Gemeinde und allen Interessierten die Möglichkeit bieten, Fragen sowohl zur aktuellen Situation als auch zu allgemeinen geistlichen Themen zu posten. Unser FAQ-Team wird dann zeitnah darauf antworten.

In diesen Tagen sind viele verunsichert, suchen nach Orientierung und Halt, nach dem Licht am Ende des Tunnels. Doch gerade in einer Zeit wie dieser finden wir auch immer eine Vielzahl von Irrlichtern, die mit ihrem Schein von Wissen, wie auch dem permanenten Zweifel an allen offiziellen Verlautbarungen, nur umso mehr für weitere Verwirrung sorgen.

Manches, was dabei im Netz auftaucht, sei es aus der säkularen oder der christlichen Welt, wird dann nicht selten schnell für bare Münze genommen und sogleich ungefiltert weiterverbreitet. Hier raten wir dazu, zurückhaltend zu sein, um nicht selbst zur allgemeinen Wirrnis und Verunsicherung beizutragen.

An dieser Stelle möchten wir Gelegenheit geben, Dinge, die Euch beschäftigen, noch einmal zu reflektieren und mit Hilfe einiger bewährter Geschwister über Antworten nachzudenken. Hier könnt Ihr Eure Fragen formulieren, die dann auch in unserem Team bewegt werden. Die jeweiligen Antworten werden dann ebenfalls auf der Seite veröffentlicht.

Fragen, die der Einzelne stellt, sind in der Regel auch immer Fragen, die andere ebenso bewegen. Also scheut Euch nicht und ergreift die Gelegenheit, die Gemeinde auch mit Euren Fragen zu segnen. Lasst uns gemeinsam durch diese Zeit gehen und dabei in besonderer Weise Anteil aneinander nehmen.

Glaubensfragen

Wer Fragen zu Glauben, Jesus Christus und dem Leben mit Gott hat, ist hier ebenfalls richtig, zumal alles auch damit zu tun hat. Die Umstände unseres Lebens in dieser Welt sind immer auch verknüpft mit DEM, von dem alles Leben kommt.

Stellen Sie Fragen. Bleiben Sie nicht mit Ihren Gedanken allein. Irrlichter gibt es zuhauf und sie führen alle nur zu weiterer Verwirrung. Doch das wahre Licht scheint in der Finsternis und erleuchtet auch heute noch alle, die nach IHM fragen.


Kommentare

Haben Sie Fragen? — 6 Kommentare

  1. Eine Lüge reist einmal um die Erde, während sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.
    Charles Haddon Spurgeon

    Liebe Geschwister,
    mir fällt immer wieder auf, wie schnell „sogenannte Nachrichten“ aus dem Internet (YouTube usw.) zum Teil kommentarlos und ungeprüft weitergeleitet werden. Meistens sind das Schlagzeilen, die zur Empörung reizen und/oder Angst machen. In den letzten Tagen z.B. „Berichte“ über Impfzwang, die Bill Gates Weltherrschaft u.v.a.
    Jakobus spricht in seinem Brief in Kapitel 3:5ff davon, was unser Reden (Zunge) bewirken kann, deshalb:
    Wenn wir solche „Nachrichten“ bekommen, sollten wir diese nicht sofort an unsere E-Mail / WhatsApp-Verteiler senden, auch wenn manches sehr seriös wirkt. Wir sollten daran denken, dass wir in diesem Fall dafür Verantwortung tragen.
    Zuerst einmal: Lasst Euch nicht verunsichern, sondern prüft alles in Ruhe – so wie die Juden von Beröa Paulus´ Aussagen genau geprüft haben.
    Wie können wir prüfen?
    Es gibt auf der einen Seite eine sehr gute Internetadresse, die sich darauf spezialisiert hat, sogenannte „Fake-Meldungen“ zu überprüfen – http://www.mimikama.at
    Auf der anderen Seite können wir selbst auch an Hand einiger Fragen sehr schnell herausfinden, ob die Nachricht seriös oder zweifelhaft ist
    • Ist der Schreibstil reißerisch, emotionaler Text, viele Frage-/Ausrufezeichen
    • Wer ist der Autor? Gibt es ein Impressum?
    • Sind seriöse Quellenangaben verlinkt oder werden einfach viele Behauptungen aufgestellt?
    • Was sagen andere Quellen? Kurzer Faktencheck über Suchmaschinen zu diesem Thema (Google, …)
    Sehr häufig werden Politiker, Institutionen oder ganze Völker(Juden) diffamiert, verleumdet und es werden massive Zweifel gesät. Lasst uns da nicht mitmachen, sondern für unsere Obrigkeit und Regierung beten gemäß 1. Tim. 2:1ff
    Und auch wenn wir solche „Informationen“ von vertrauenswürdigen Personen (Geschwister, Familie, Freunde usw.) erhalten, sollten wir trotzdem prüfen. Mir ist es deshalb selbst schon einmal passiert, dass ich eine „Falschmeldung“ ungeprüft weitergeleitet habe.
    Gemäß Mt. 5:14 sollen wir als Christen Licht für die Welt sein! Lasst uns Hoffnung statt Angst verbreiten! Lasst uns wirklich darauf vertrauen, dass Gott in allem die Kontrolle hat und wir keine Angst/Sorge haben müssen. Die Welt (Familien, Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen, …) schaut auf uns
    Ich hoffe, dass diese Hinweise hilfreich sind und ihr euch nicht daran ärgert. Wenn Ihr Euch nicht sicher seid über bestimmte „Informationen“, dann habt Ihr auch die Möglichkeit auf der Brothausseite Fragen zu stellen. Diese werden beantwortet und sind für alle einsehbar.

  2. Guten Morgen liebe Geschwister!

    Heute Morgen las ich Psalm 122. Wie ich ihn verstehe, geht es dort um das zukünftige (V.5) Jerusalem, das Gott aber irgendwie schon begonnen hat zu bauen. Wir werden aufgerufen, für den Frieden in Jerusalem zu beten (V.7), UM MEINER BRÜDER UND FREUNDE WILLEN (V.8) und UM DES HAUSES DES HERRN WILLEN (V.9).
    Das hat mich berührt. Die politischen und menschlichen Umstände in und um Jerusalem verwirren mich manchmal und scheinen mir oft gar nicht so ,göttlich‘. Aber eben diese Verse 8 und 9 sagen mir, WARUM ich für (den Frieden in) Jerusalem beten soll: nicht weil das politische System oder die einzelnen Menschen einwandfrei sind, sondern UM MEINER BRÜDER UND FREUNDE WILLEN (V.8) und UM DES HAUSES DES HERRN WILLEN (V.9).
    Wer sind im Text Brüder und Freunde? Die Kinder Israels. Wozu baut Gott ,Jerusalem … als eine fest gefügte Stadt‘ (V.3) und lässt die Stämme des Herrn (aus aller Welt wieder) hinaufziehen (V.4)? ZUM ZEUGNIS FÜR ISRAEL (V.4)!
    Wir dürfen mit unseren Gebeten einstimmen in den Plan, den Gott mit Israel, Seinem Erstgeborenen, hat, dass Sie den Messias erkennen und wie Gott nie aufgehört hat, alles dafür zu tun, dass sie alle wieder an sein Herz kommen. Jetzt hab ich mir überlegt, warum beten wir für nichtchristliche Freunde, Nachbarn, Verwandte? Weil sie so perfekt sind? Ihr Verhalten immer einwandfrei? Nein, weil Gott einen Plan mit ihnen hat, und sie erst zum Leuchten kommen, wenn sie mit Gott verbunden sind. ER, SEINE Liebe, bringt in ihnen hervor, wie ER sie von Anfang an gedacht hat. Dafür dürfen wir im Gebet mit einstehen – für Israel – und für unsere Freunde, Nachbarn und Verwandten.

    Was denkt Ihr dazu?

    • Liebe Katharina,
      deine Einsicht finde ich sehr gut und biblisch… hilft für Israel im Gebet und Segen einzustehen.
      Vielen Dank dafür und liebe Grüße,
      Monika Rößein

  3. Liebe Geschwister,

    ich möchte eine Mail mit Euch teilen, die ich am Sonntag aus Polen bekommen habe.
    Bitte lest und teilt doch bitte mit, was ihr davon haltet und wie ihr darüber denkt.

    Zitat: “Im Allgemeinen sagte der Herr, dass Er diese Situation wie jetzt erlaubt in der Welt herrschen. Er sagte, dass es Unterdrückung für Gottes Volk geben würde, dass das, was jetzt passiert, nur ein kleiner Partikel und eine Prüfung ist und Feuer kommen würde und die Nation unter Druck gesetzt würde. Warum? Damit Gottes Volk aus der Tiefe rufen würde, weil das Gebet in der Nation in diesem Land und in der Welt aufhört. Es geriet in den Hintergrund, in Vergessenheit.

    Der Herr hatte früher über das Gebet in der Kammer gesprochen. Er sprach davon, eine Beziehung zu ihm aufzubauen, er sprach über das Sammeln von Öl, das zu gegebener Zeit verwendet werden muss, damit wir Gottes Ruf hören und auf sein Zeichen hin gehen, und strahlen mit dem Licht Christi, und rufen die Menschen an, und Salz sein in dieser Zeit des Feuers.

    Die Kirche, seine Braut, ist nicht bereit, und Er wollte jetzt nachsehen, wer bereit ist, und nur wenige seiner Leute hörten diesen Ruf, weil sie die frühere Zeit nicht genutzt haben, als sie sich vorbereiten konnten.
    Deshalb gibt der Herr immer noch seine Barmherzigkeit, dass Er Feuer zulässt, weil Er die Kirche auf die Arbeit vorbereiten will.
    Er möchte, dass wir Seinen Willen tun: Licht für die Menschen zu sein, Salz, und glänzen nicht mit Seinem Licht, sondern mit Seinem. Dass sein Volk Ihm nicht mit dem Mund, sondern von ganzem Herzen nahe sein würde.”

    Was denkt ihr nun über dieses Wort?

    Gott segne Euch alle,
    Pawel

    • Wie Tony schon gesagt hat, ich bilde mir nicht ein zu sagen, Gott hat das gesandt um… oder gar, es ist eine Strafe für…‘ Aber was mir dazu einfällt ist: „Denn jetzt ist die Zeit gekommen, in der Gott Gericht hält; und es beginnt an seinem Haus, der Gemeinde. Wenn aber schon wir gerichtet werden, welches Ende werden dann die nehmen, die Gottes rettende Botschaft ablehnen!“
      ‭‭1. Petrus‬ ‭4:17‬ ‭HFA‬‬

      Ich empfinde es in der Auswirkung als Mahnruf für alle, Christen und Nichtchristen. Aber für uns im Sinne von Rö 8,28: Wir haben mehr Zeit für Gott, Bibellesen, zur Ruhe kommen, Beten, uns von Gott neu ausrichten lassen…

      Shalom,
      Katharina

    • Lieber Pawel,

      vielen Dank für Deinen Beitrag!
      Ich bin nicht ganz sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Insofern möchte ich meine Antwort auch etwas allgemeiner halten.

      Es scheint wohl bei der Botschaft um ein prophetisches Wort zu gehen. Allgemein muss alles (1. Thess. 5, 21) und natürlich auch insbesondere Prophetie, falls sie nicht direkt in der Bibel zu finden ist, genau geprüft werden, ob sie mit dem Wort Gottes in Einklang steht.

      Gott erlaubt Dinge, die beim ersten Hinschauen durchaus als negativ empfunden werden können, wie eben auch die Corona-Krise. Das sehen wir biblisch z. B. ganz deutlich bei Hiob, aber auch aktuell bei den Ereignissen um den Tod Jesu am Kreuz.

      Ich persönlich – aber man kann auch durchaus anderer Meinung sein – glaube nicht, dass Covid-19 von Gott kommt und er damit – wenn ich das richtig verstanden habe – sein Volk „unterdrücken“ möchte.
      Wir leben in einer gefallenen Schöpfung, und da gibt es z. B. giftige Schlangen und Spinnen, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Bakterien aller Art und natürlich auch Viren, die bei Mensch und Tier viel Schaden anrichten können. Eine Katastrophe, wie wir sie jetzt erleben, ist nicht einzigartig in der Weltgeschichte. Es gab schon sehr viele davon. Diese Katastrophen kommen von der Natur her, die Teil der gefallenen Schöpfung ist. Daneben gibt es dann noch Katastrophen, die allein auf uns sündige Menschen zurückzuführen sind, aber das wäre ein anderes Thema.

      Wenn Katastrophen und Krisenzeiten dazu führen, dass Menschen – Gläubige und auch solche, die von Gott erst mal nichts wissen wollten – aktiviert werden, Gott zu suchen und nach ihm zu schreien, um Hilfe zu erfahren, dann ist das sicher positiv zu bewerten. Denn letztlich (auf dem Sterbebett) kommt es ausschließlich darauf an, dass wir Jesus kennen und durch ihn errettet sind. Das ist die Hilfe, die wir alle nötig haben und die zum ewigen Leben führt.

      Je tiefer wir in der Beziehung zu unserem Herrn leben, umso besser. Dazu gibt es sehr vielfältige Möglichkeiten. Das kann Gebet in der stillen Kammer sein (Matt. 6, 6) oder indem wir vorbereitet sind, seine Wiederkehr zu erwarten (Matt. 25, 1-13), wie hier in der vorliegenden Botschaft angesprochen. Und als Christen – als Nachfolger Jesu – sollen wir alle Licht und Salz sein (Matt. 5, 13-16) für unsere Mitmenschen, auch – und besonders – in unserer Schwachheit, weil der Heilige Geist in uns und durch uns wirkt.

      Ja, es gibt immer noch Gnadenzeit, weil wir einen liebenden und barmherzigen Gott haben, und dafür dürfen wir dankbar sein, auch für jede Ermutigung und Ermahnung, die uns näher zu unserem liebenden Gott bringen, ohne Angst und ohne Furcht (Heb. 4, 16). Ihn zu lieben, heißt auch, ihm uneingeschränkt zu vertrauen, und genau das sollen und wollen wir natürlich auch speziell in Krisenzeiten wie diesen tun.

      Nochmals danke, Pawel, für Deinen Beitrag! Ich bin so froh, dass wir Brüder sind und Gottes Weg gemeinsam gehen dürfen in der Ausrichtung auf unseren Erlöser und Herrn Jesus Christus. Gottes Segen und liebe Grüße, Thomas

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