Was nun ‒ mein Lieblingsprediger auf dem Prüfstand?

Von der persönlichen Not im Umgang mit Lehrfragen

2. Tim. 4,3:
Denn es kommt eine Zeit, in der die Menschen nicht mehr auf die gesunde Lehre hören werden. Sie werden sich von ihren eigenen Wünschen leiten lassen und immer wieder nach Lehrern Ausschau halten, die ihnen sagen, was sie gern hören wollen.

Wenn wir über ein Thema sprechen oder schreiben, das auch bewusst Stellung zu bestimmten Lehren und ihren Verfassern nimmt, entbehrt das nicht einer gewissen Brisanz. In der Regel geht es dabei ja meist um bekannte und populäre Prediger, die auch innerhalb der Gemeinde von manchen Geschwistern hoch geschätzt und deren Bücher folglich gerne von ihnen gelesen und weiter empfohlen werden. Die innere Verbundenheit mit diesen Autoren führt im Falle einer Zurückweisung ihrer Lehre manchmal auch zu einer persönlichen Betroffenheit. Einzelne Geschwister verstehen die Hinweise und Äußerungen zu den Deutungen ihrer Lieblings-prediger gar als Kritik an der eigenen Person und reagieren gekränkt oder verärgert. Kritische Stellungnahmen zu Veröffentlichungen und Bibellehre der genannten Schreiber werden dann zuweilen als lieblose Kritik und ungebührlichen Angriff auf einen bewährten Leiter und dessen Dienst interpretiert und abgewiesen.

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